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Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro beschlossen!



Die Regierung hat am 24.04.2026 eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten freiwillig zahlen können, beschlossen. Auch Angestellte und Beamte im öffentlichen Dienst können diese Prämie erhalten, was der Beamtenbund ausdrücklich fordert. Wirtschaftsverbände kritisieren das Modell, weil es Erwartungen bei Beschäftigten weckt, die viele Firmen finanziell kaum erfüllen können.


Der Staat, die Regierung verteilt fremdes Geld und bejubelt sich selber.

1.000 Euro sollen also Arbeitnehmer steuerfrei als Ausgleich für den Energiepreisschock geschenkt bekommen. Aber nicht vom Staat, sondern vom Arbeitgeber. Merz und Klingbeil wollen zeigen: Wir haben verstanden, wir helfen. Hat nicht noch vor ein paar wenigen Wochen Frau Bärbel Bas, irgendwie scheint diese Dame auch Mitglied der Regierung zu sein, die Arbeitgeberschaft bis aufs Übelste beschimpft? Egal, vergessen; wenn der Arbeitgeber zahlt, damit sich der normale Bürger vermeintlich beruhigt, dann ist das schon okay. Auch für Frau Bas.

Großzügigkeit kann so einfach sein, wenn es nicht das eigene Geld ist.


Viele Betriebe, auch gerade in der Transportbranche, stehen mit dem Rücken zur Wand: steigende Kosten für Energie, Material und Personal, dazu hohe Bürokratie und eine schwächer werdende Nachfrage. 2025 gab es rund 23.000 bis 24.000 Insolvenzen – ein Höchststand seit Jahrzehnten. Und die Insolvenzwelle läuft 2026 unvermindert weiter.

Vor diesem Hintergrund wirkt es realitätsfern, wenn ein mittelständischer Betrieb mit 20 Beschäftigten plötzlich 20.000 Euro zusätzlich aufbringen soll. Wer das nicht leisten kann, gerät schnell in ein schlechtes Licht – obwohl schlicht dem Unternehmen die Mittel fehlen.


Die Politik setzt mit solchen Entscheidungen Erwartungen, die viele Unternehmen gar nicht erfüllen können. Und selbst wenn Prämien steuerlich absetzbar sind: Sie müssen zunächst finanziert, verdient werden.


Zusätzlichen Konfliktstoff gibt es, wenn solche Zahlungen nicht für alle gelten – das sorgt schnell für Spannungen innerhalb der Belegschaft. Der eine Betrieb zahlt die Entlastungsprämie, der Nachbarbetrieb kann das nicht; die Mitarbeiter werden begeistert sein. Und ja, hier wird eindeutig der Gewinn eines Unternehmens verteilt; hoffentlich wissen wenigstens die Mitarbeiter, dass Ihr Unternehmer durch die Zahlung der Prämie auch Wertschätzung Ihnen gegenüber ausdrücken will. Als selbstverständlich sollte die Zahlung nicht betrachtet werden. "Freiwillig" sind sie ja sowieso. Eventuell werden hier aber auch wichtige Reserven für das Unternehmen angebrochen.


AVB wird die Entlastungsprämie bezahlen, alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der AVB Gruppe werden die 1.000 Euro Entlastungsprämie erhalten, monatlich in 100 Euro Beträgen, wenn das möglich ist. Gute Arbeit verdient Anerkennung und eben diese soll dadurch zum Ausdruck gebracht werden.

Das wurde in unserem Unternehmen sowieso schon im Rahmen der Aushändigung von Tankgutscheinen, 50 Euro, regelmäßig praktiziert.


AVB empfindet allerdings die Maßnahmen durch die Regierung, durch das Finanzministerium, als falsch und auch schlichtweg als frech!! Hier wird untauglich versucht, die Lage im Land durch fremdes Geld, durch das Geld der Unternehmer, zu beruhigen. Ach ja, Selbstständige gehen dabei komplett leer aus.


Wir sind gespannt, wie sich dieses Thema weiterentwickelt. Genug Kritiker gibt es ja Gott sei Dank.


Hinweis:

Ein Tankgutschein ist eine einfache und beliebte Möglichkeit, Mitarbeiter steuerfrei zu unterstützen – solange die 50-€-Grenze, die Zusatzbedingung und die Zweckbindung sauber eingehalten werden.

Vielleicht ist der Tankgutschein auch ein gangbarer Weg für manch ein Unternehmen als Alternative zur 1.000 Euro Entlastungsprämie.

 
 
 

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