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Täuscht der Eindruck das die Politik eigentlich deutlich zu wenig für den Transportsektor tut?
Der Eindruck ist in großen Teilen der Branche tatsächlich weit verbreitet – besonders im Straßengüterverkehr, Taxi-/Mietwagengewerbe und teilweise auch im Bussektor. Viele Unternehmer haben das Gefühl, dass die Politik die Bedeutung des Transportsektors zwar betont, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aber gleichzeitig immer schwieriger werden. Dabei gibt es mehrere Gründe, warum dieser Eindruck entstanden ist: stark gestiegene Kosten (Löhne, Energie, Maut, Versicherungen,

Siegfried Allert
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


Wie sind die Chancen für Gründer im Bereich Omnibusverkehr?
Die Chancen für Gründer im Omnibusverkehr sind aktuell gemischt — insgesamt aber oft stabiler und langfristig kalkulierbarer als im Taxi- oder Mietwagengewerbe. Allerdings hängt der Erfolg extrem stark davon ab, in welchem Bereich des Omnibusverkehrs gegründet wird. Denn „Omnibusverkehr“ umfasst sehr unterschiedliche Märkte: Linienverkehr, Schülerverkehr, Reiseverkehr, Shuttleverkehr, Fernbus, Werkverkehr, Eventverkehr, Kranken- und Behindertentransporte. Die wirtschaftlichen

Siegfried Allert
vor 5 Tagen2 Min. Lesezeit


Wie sind die Chancen für Gründer im Taxi-/Mietwagengewerbe einzuschätzen?
Die Chancen für Gründer im Taxi- und Mietwagengewerbe sind heute deutlich schwieriger als noch vor 10–15 Jahren — aber keineswegs schlecht. Der Markt bietet weiterhin Möglichkeiten, allerdings fast nur noch für Gründer mit: guter Kalkulation, professioneller Organisation, digitalem Verständnis, ausreichendem Kapital, und klarer Positionierung. Das frühere Modell:„Ein Fahrzeug kaufen und einfach losfahren“funktioniert heute oft nicht mehr dauerhaft wirtschaftlich. Die größten

Siegfried Allert
vor 5 Tagen2 Min. Lesezeit


Taxiunternehmen? Mietwagenunternehmen? Wie sieht die Zukunft aus?
Welche Branche hat die besseren Chancen auf Dauer? Taxiunternehmen oder Mietwagenunternehmen und welche Rolle spielt dabei zum Beispiel die Firma Uber? Langfristig sehen viele Marktbeobachter die größeren Wachstumschancen eher bei Mietwagenunternehmen mit Plattformanbindung als bei klassischen Taxiunternehmen — allerdings nur für professionell geführte Betriebe. Die Rolle von Plattformen wie Uber ist dabei inzwischen zentral. Die Entwicklung läuft grob auf drei Modelle hina

Siegfried Allert
vor 5 Tagen2 Min. Lesezeit


Bietet der Güterkraftverkehr eine Chance für Gründer?
Ja — trotz der derzeit schwierigen Lage kann der Güterkraftverkehr für Gründer weiterhin eine interessante Chance sein. Entscheidend ist allerdings, mit welchem Geschäftsmodell man startet und wie professionell kalkuliert wird. Besonders erfolgreich sind derzeit Gründer, die sich nicht als klassischer „Billig-Frachtführer“, sondern als spezialisierter Dienstleister positionieren. Warum der Markt trotzdem Chancen bietet Der Straßengüterverkehr bleibt das Rückgrat der Wirtschaf

Siegfried Allert
vor 6 Tagen2 Min. Lesezeit


Wie wird derzeit die aktuelle Lage von Transportunternehmen im Bereich Güterkraftverkehr bewertet?
Die aktuelle Lage der Transportunternehmen im Bereich Güterkraftverkehr wird derzeit überwiegend als angespannt bis kritisch bewertet. Besonders kleine und mittelständische Speditionen stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Branchenverbände wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) sprechen teils sogar von einer „katastrophalen Lage“. Die wichtigsten Faktoren sind derzeit: stark gestiegene Diesel- und Energiekosten, schwache Konjunktur un

Siegfried Allert
vor 6 Tagen2 Min. Lesezeit


Der Bundesrat hat die Entlastungsprämie gestoppt!!
Warum hat der Bundesrat das Entlastungspaket mit 1000 Euro am 08.05.2026 gestoppt? Der Bundesrat hat die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Entlastungsprämie nicht grundsätzlich wegen der Idee selbst gestoppt, sondern vor allem wegen der Finanzierung und der Verteilung der Kosten zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Konkret ging es um diese Punkte: Die Prämie hätte zu hohen Steuerausfällen geführt – laut Gesetzentwurf bis zu rund 2,8 Milliarden Euro. Fast zwei Drittel dieser Aus

Siegfried Allert
8. Mai1 Min. Lesezeit


Was verdient ein Verkehrsleiter im Bereich Güterkraftverkehr?
Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt für einen Verkehrsleiter in Deutschland liegt im Jahr 2026 bei etwa 55.000 €. Die tatsächliche Vergütung variiert jedoch stark je nach Region, Unternehmensgröße und Verantwortungsbereich. Gehaltsübersicht (Brutto/Monat/Jahr) Durchschnittliches Gehalt ca. 4.000 – 4.800 € brutto pro Monat im Durchschnitt ca. 48.000 – 55.000 € brutto pro Jahr durchschnittlich Spitzengehalt: Erfahrene Verkehrsleiter in leitenden Positionen können bis zu 80

Siegfried Allert
6. Mai1 Min. Lesezeit


Wie heißt eigentlich der aktuell amtierende Verkehrsminister in Deutschland? Und welche Aufgaben hat er gerade jetzt in den Zeiten der Energiekrise?
Die Frage klingt schon etwas provokant, berechtigt ist sie aber dennoch. Also, der aktuelle Bundesverkehrsminister in Deutschland ist Patrick Schnieder. Er ist seit dem 6. Mai 2025 im Amt. So richtig bemerkt man ihn nicht; vielleicht ist er wirklich ein ganz fleißiger Minister, aber das Wort "öffentlichkeitswirksames Auftreten" hat er definitiv nicht erfunden. Also schauen wir uns in diesem Beitrag einfach mal an was seine Aufgaben sind, speziell auch in der derzeitigen Energ

Siegfried Allert
5. Mai3 Min. Lesezeit


Die EU lockert ihre Beihilferegeln: Unternehmen im Verkehrssektor können künftig bis zu 70 Prozent der zusätzlichen Kraftstoffkosten kompensieren.
Auslöser sind weiterhin angespannte Energiemärkte: Konflikte auf geopolitischer Ebene und Probleme bei der Versorgung mit Rohstoffen sorgen dafür, dass die Preise hoch bleiben. Nach Einschätzung der Weltbank könnten die weltweiten Energiepreise 2026 um rund 24 Prozent zulegen und damit wieder ein Niveau erreichen, wie es zuletzt in der Energiekrise 2022 zu sehen war. Darauf reagiert die EU-Kommission mit einem zeitlich begrenzten Rahmen für staatliche Beihilfen. Die Sonderreg

Siegfried Allert
5. Mai2 Min. Lesezeit


Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro beschlossen!
Die Regierung hat am 24.04.2026 eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Arbeitgeber ihren Beschäftigten freiwillig zahlen können, beschlossen. Auch Angestellte und Beamte im öffentlichen Dienst können diese Prämie erhalten, was der Beamtenbund ausdrücklich fordert. Wirtschaftsverbände kritisieren das Modell, weil es Erwartungen bei Beschäftigten weckt, die viele Firmen finanziell kaum erfüllen können. Der Staat, die Regierung verteilt fremde

Siegfried Allert
25. Apr.2 Min. Lesezeit


Entlastungspaket beschlossen!
Der Deutscher Bundestag hat am 24.04.2026 eine befristete Senkung der Energiesteuer (z. B. auf Kraftstoffe wie Benzin und Diesel) beschlossen. Anschließend hat auch der Bundesrat zugestimmt, sodass die Maßnahme in Kraft treten konnte. Was bedeutet das konkret? Die Energiesteuer ist ein Bestandteil des Kraftstoffpreises. Wird sie gesenkt, sollen die Preise an der Zapfsäule für Verbraucher und Unternehmen sinken – zumindest theoretisch. Wichtiger Punkt: Ob und in welchem Umfang

Siegfried Allert
25. Apr.3 Min. Lesezeit


Das Entlastungspaket der Bundesregierung
Punkt 1: Die Entlastungsprämie Die Bundesregierung plant für 2026 eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Arbeitgeber an Beschäftigte auszahlen können Es ist kein automatischer Anspruch für alle Beschäftigten genannt, sondern eine Möglichkeit für Arbeitgeber. Die Zahlung soll freiwillig sein und im Jahr 2026 möglich werden. Mehrere Quellen schreiben, dass die Regelung noch nicht gesetzlich verankert sei, beziehungsweise erst noch formal ko

Siegfried Allert
15. Apr.3 Min. Lesezeit


Was ist der aktuelle Stand in Bezug auf den "Digitalen Führerschein"?
Hier ist der aktuelle Stand (2026) zum digitalen Führerschein in Deutschland in zusammenhängender Form: Der digitale Führerschein in Deutschland soll nach derzeitiger Planung bis Ende 2026 eingeführt werden. Ziel des Bundesverkehrsministeriums ist es, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Führerschein künftig direkt auf dem Smartphone nutzen können, voraussichtlich über eine staatliche Anwendung wie die i-Kfz-App. Das bedeutet konkret, dass der Führerschein ab diesem Zeitpunkt au

Siegfried Allert
10. Apr.2 Min. Lesezeit


Frage an einen Unternehmer: Wie wirkt sich die Erhöhung der Kraftstoffpreise in der täglichen Praxis aus?
Diese Frage haben wir von AVB einem ehemaligem Mitarbeiter gestellt der jetzt als Geschäftsführer eines Transportunternehmens (KMU) tätig ist. Die Antwort lautete: Die Auftraggeber zahlen einen Dieselaufschlag! Frage von AVB: Ist der gezahlte Aufschlag ausreichend? Die Antwort lautete: Ja. Es wird die Tageskilometerleistung dokumentiert. Anhand der Routenplanung die der Auftraggeber vorgibt. Ein D-Verbrauch von 12l/100km wird unterstellt und ein Preis von 1,65 brutto als Grun

Siegfried Allert
10. Apr.3 Min. Lesezeit


Transportbranche unter Druck
Die aktuell hohen Kraftstoffkosten setzen die Transportbranche massiv unter Druck – und die Unternehmen reagieren auf mehreren Ebenen gleichzeitig: 1. Weitergabe der Kosten an Kunden Ein zentraler Mechanismus ist die Preisweitergabe : Viele Transporteure versuchen, steigende Dieselpreise über höhere Frachtraten an ihre Kunden weiterzugeben. Häufig werden sogenannte Dieselzuschläge oder Preisgleitklauseln („Dieselfloater“) genutzt , die automatisch auf Schwankungen reagieren –

Siegfried Allert
6. Apr.2 Min. Lesezeit


"Reich" werden als Transportunternehmer? Nicht ganz so einfach!!
Wann ist man eigentlich „reich“? Im Transportbereich (Güterkraftverkehr, Taxi, Bus) verschiebt sich die Frage „Wann ist man reich?“ deutlich im Vergleich zu anderen Branchen oder im Vergleich zum "Privatbereich" – weil hier Umsatz ≠ Gewinn und Kapitalbindung (Fahrzeuge!) eine große Rolle spielt. Wir ordnen das einmal praxisnah für den Standort Deutschland ein; zugegeben, recht ausführlich, aber lesen hat sich schon immer gelohnt. 1. Einkommen als Unternehmer im Transportgew

Siegfried Allert
3. Apr.5 Min. Lesezeit


EU-Tachographenpflicht ab 2026 auch für leichte Nutzfahrzeuge
Ab Juli 2026 gilt in der EU eine neue Vorschrift: Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 2,5 Tonnen, die gewerblich grenzüberschreitend eingesetzt werden, müssen künftig mit einem digitalen Tachographen ausgestattet sein und diesen nutzen. Damit wird die Tachographenpflicht erstmals auch auf viele leichte Nutzfahrzeuge ausgeweitet. Die EU-Tachographenpflicht ab 2026 für leichte Nutzfahrzeuge hat für Unternehmen und Fahrer mehrere praktische Folgen. Besonders betroff

Siegfried Allert
27. März4 Min. Lesezeit


Der Iran-Konflikt und die Dieselpreise
Wie wirkt sich der Krieg im Iran auf die Dieselpreise aus und welche Folgen wird das u.a. für den Bereich gewerblicher Güterkraftverkehr haben? Der Krieg bzw. die militärische Eskalation rund um Iran hat direkte und indirekte Auswirkungen auf Dieselpreise – und damit auf den gesamten Güterverkehr. Wir erklären zuerst den Mechanismus und danach die Folgen speziell für den Transport- und Logistiksektor . 1. Warum der Iran-Konflikt die Dieselpreise steigen lässt Der wichtigste

Siegfried Allert
27. März2 Min. Lesezeit


Insolvenzwelle im Transportbereich Güterkraftverkehr
Warum ist gerade das Transportgewerbe in Deutschland so stark von der Insolvenzwelle betroffen? Die Lage im Transport- und Logistiksektor in Deutschland ist aktuell angespannt – und das deutlich über dem Durchschnitt anderer Branchen. Hier sind die wichtigsten Punkte (Stand 2025/Anfang 2026): Transport- und Logistikbranche im Fokus 1. Überdurchschnittlich stark betroffen · Bereich „Verkehr und Lagerei“ hat die höchste Insolvenzquote aller Branchen → ca.

Siegfried Allert
27. März2 Min. Lesezeit
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