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Was für eine Haltung hat der BGL zum Thema Dieselpreise?

vor 1 Tag
1 Min. Lesezeit

Der BGL sieht die hohen Dieselpreise als ernste Belastung für das deutsche Transportgewerbe, besonders für kleine und mittlere Unternehmen mit geringen Margen. In seinem Appell vom 16. September 2026 warnt der Verband, dass die jüngsten Preissteigerungen bei einer Flotte von 50 Lkw zusätzliche Kosten im siebenstelligen Bereich pro Jahr verursachen können.


Der BGL fordert vor allem:


  • „Gewerbediesel“: Die Energiesteuer auf Diesel soll für das Gewerbe auf das EU-Mindestmaß sinken.

  • Ende der doppelten CO₂-Belastung: Unternehmen sollen nicht zugleich über den Dieselpreis und den CO₂-Anteil der Lkw-Maut belastet werden.

  • Gezielte Entlastung statt bloßer Mehrwertsteuersenkung: Eine niedrigere Mehrwertsteuer helfe vorsteuerabzugsberechtigten Transportunternehmen kaum direkt.


Bei starken Preissprüngen hatte der Verband außerdem eine zeitlich begrenzte Dieselpreisbremse, Liquiditätshilfen und eine amtliche tägliche Dieselpreisreferenz für Preisgleitklauseln verlangt. Dahinter steht seine Sorge, dass Betriebe Kostensteigerungen nicht schnell genug an Auftraggeber weitergeben können.


Kurz gesagt: 


Der BGL verlangt planbare und im europäischen Wettbewerb tragbare Kraftstoffkosten. Seine jüngste konkrete Forderung ist die steuerliche Entlastung durch Gewerbediesel und das Ende der doppelten CO₂-Belastung.



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