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„Aktuelle Urteile für Verkehrsleiter – Diese Entscheidungen sollten Sie kennen“ (Teil II)
Nachfolgend finden Sie eine Urteilsübersicht 2023–2025 zum Thema "Verkehrsleiter": Jahr Gericht Thema Bedeutung für Verkehrsleiter 2024 OLG Hamm (III-4 ORbs 334/23) Persönliche Verantwortlich-keit des Verkehrsleiters Grundsatz-entscheidung zur Bußgeldhaftung 2024 verschiedene Verwaltungs-gerichte Zuverlässigkeit des Verkehrsleiters Entzug der Zuverlässigkeit bei systematischen Verstößen gegen Sozialvorschriften 2023–2025 Verwaltungs-gerichte und Genehmigungs-behörden Gemeinsc

Siegfried Allert
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


Aktuelle Gerichtsurteile gegen Verkehrsleiter im Bereich Güterkraftverkehr (Teil I)
Es gibt einige aktuelle und praxisrelevante Entscheidungen, die die persönliche Verantwortung von Verkehrsleitern im Güterkraftverkehr konkretisieren. Besonders hervorzuheben ist ein Beschluss des OLG Hamm aus dem Jahr 2024. 1. OLG Hamm, Beschluss vom 19.03.2024 (Az. III-4 ORbs 334/23) Dieses Urteil ist derzeit eines der wichtigsten für Verkehrsleiter. Sachverhalt Ein Verkehrsleiter sollte wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht mit einer Geldbuße von 12.000 € belegt werd

Siegfried Allert
vor 2 Tagen2 Min. Lesezeit


Welche Neuigkeiten gibt es im Juli 2026 im Bereich des Straßengüterverkehrs?
1. Neue EU-Regeln für Transporter ab 2,5 Tonnen (wichtigste Änderung) Die bedeutendste Neuerung trat zum 1. Juli 2026 in Kraft: Die EU-Sozialvorschriften gelten nun auch für grenzüberschreitend eingesetzte Nutzfahrzeuge über 2,5 t bis 3,5 t zulässiger Gesamtmasse. Betroffene Fahrzeuge benötigen einen intelligenten Fahrtenschreiber der 2. Generation (Smart Tachograph 2). Für Fahrer gelten nun auch: Lenk- und Ruhezeiten, Dokumentationspflichten, teilweise Entsenderegeln bei Aus

Siegfried Allert
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


Hohe Temperaturen! Was ist nun bei zum Beispiel Lkw-Fahrern zu beachten?
Bei Lkw-Fahrern stellt Hitze ein besonderes Risiko dar. Neben den allgemeinen arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben müssen Arbeitgeber auch die besonderen Gefährdungen im Straßenverkehr berücksichtigen. Hohe Temperaturen können zu Konzentrationsmängeln, verlangsamten Reaktionen und körperlicher Erschöpfung führen – mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit. Besondere Gefährdungen Hohe Temperaturen im Fahrerhaus, insbesondere ohne oder mit defekter Klimaanlage. Dir

Siegfried Allert
28. Juni2 Min. Lesezeit


Was muss der Arbeitgeber bei hohen Temperaturen am Arbeitsplatz beachten? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?
In Deutschland gibt es keine gesetzlich festgelegte Höchsttemperatur, ab der Beschäftigte automatisch nicht mehr arbeiten müssen. Arbeitgeber haben jedoch eine gesetzliche Pflicht, Beschäftigte vor Gesundheitsgefahren durch Hitze zu schützen. Rechtliche Grundlagen Die wichtigsten Vorschriften sind: Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 3: Arbeitgeber müssen die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes treffen. § 4: Gefahren sind möglichst an der Quelle zu bekämpfen. § 5: Es ist

Siegfried Allert
28. Juni2 Min. Lesezeit


Arztkontakt bleibt weiterhin Pflicht!
Ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm schafft endlich klare Grenzen bei Online-Krankschreibungen: Wer sich ein Attest ohne einen tatsächlichen Kontakt zu einem Arzt besorgt, riskiert sogar die fristlose Kündigung. Das Gericht bestätigte die Entlassung eines Arbeitnehmers, der eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingereicht hatte, obwohl weder ein Gespräch noch eine Untersuchung durch einen Arzt stattgefunden hatte (Az.: 14 SLa 145/25). Immer häufiger werben digitale Anb

Siegfried Allert
24. Mai1 Min. Lesezeit


EU-Tachographenpflicht ab 2026 auch für leichte Nutzfahrzeuge
Ab Juli 2026 gilt in der EU eine neue Vorschrift: Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht ab 2,5 Tonnen, die gewerblich grenzüberschreitend eingesetzt werden, müssen künftig mit einem digitalen Tachographen ausgestattet sein und diesen nutzen. Damit wird die Tachographenpflicht erstmals auch auf viele leichte Nutzfahrzeuge ausgeweitet. Die EU-Tachographenpflicht ab 2026 für leichte Nutzfahrzeuge hat für Unternehmen und Fahrer mehrere praktische Folgen. Besonders betroff

Siegfried Allert
27. März4 Min. Lesezeit


Neuer Mindestlohn ab dem 01.01.2026
Ab dem 1. Januar 2026 wird der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland auf 13,90 € brutto pro Stunde angehoben. Zum 1. Januar 2027 ist bereits eine weitere Erhöhung auf 14,60 € brutto pro Stunde geplant. Es folgen nun ein paar Ausführungen zu dem Thema Mindestlohn. Wie wirkt sich insgesamt die Erhöhung des Mindestlohns aus? Die Auswirkungen einer Mindestlohnerhöhung sind vielfältig und betreffen Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Gesamtwirtschaft. Hier ein Überblick

Siegfried Allert
6. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Gesetzlicher Mindestlohn steigt zum 01.01.2025
Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2025: Auswirkungen auf Mini- und Midijobs Zum 1. Januar 2025 steigt der gesetzliche Mindestlohn erneut. Diese Anpassung wirkt sich auch auf Mini- und Midijobs aus. Die Mindestlohnsätze für 2024 und 2025 wurden durch eine Rechtsverordnung vom 15. November 2023 festgelegt, basierend auf einem Beschluss der Mindestlohnkommission. Ein besonderes Merkmal dieses Verfahrens ist, dass die Bundesregierung dem Vorschlag der Kommissio

Siegfried Allert
28. Dez. 20242 Min. Lesezeit


Neue Verdienstgrenze im Minijob ab 2025
Ab Januar 2025 steigt die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs von 538 Euro auf 556 Euro. Diese Anpassung erfolgt aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns auf 12,82 Euro pro Stunde. Dadurch haben Minijobberinnen und Minijobber die Möglichkeit, künftig etwas mehr zu verdienen, während sie weiterhin von den Vorzügen eines Minijobs profitieren. Höherer Mindestlohn – Auswirkungen auf die Minijob-Verdienstgrenze Die Verdienstgrenze für Minijobs bestimmt, wie viel eine Minijobberi

Siegfried Allert
28. Dez. 20242 Min. Lesezeit


Wichtige Änderungen: Ab 31. Dezember 2024 wird die Nachweispflicht für Fahrerinnen und Fahrer auf 56 Tage verlängert!
Ein Beitrag von VERKEHRSLEITER.DE (Quelle: https://verkehrsleiter.de/blog/wichtige-aenderungen-nachweispflicht-von-28-tage-auf-56-tage-ab-2024) Kurz gesagt: Ab dem 31. Dezember 2024 müssen Fahrer ihre Daten für einen Zeitraum von 56 Tagen nachweisen. Diese Regelung ist Teil des EU Mobilitätspakets I, das auch die Einführung neuer Fahrerkarten mit einem Aufzeichnungszeitraum von 56 Tagen vorsieht. Diese signifikante Änderung in der Aufbewahrungspflicht bedeutet, dass alle Date

Siegfried Allert
30. Nov. 20242 Min. Lesezeit


Elektronische Rechnungsstellung ab 2025 !!
Ab 2025 tritt in Deutschland eine wichtige Neuerung im Bereich der Rechnungsstellung in Kraft: Elektronische Rechnungen werden verpflichtend für bestimmte Transaktionen und Unternehmen. Dieses Gesetz ist Teil der Bemühungen der deutschen Regierung, den digitalen Wandel voranzutreiben und Steuerbetrug durch eine effizientere Überwachung von Geschäftstransaktionen zu reduzieren. Hier sind die wichtigsten Punkte zusammengefasst: Was ist eine elektronische Rechnung? Eine elektron

Siegfried Allert
30. Nov. 20242 Min. Lesezeit


Kann mich mein Chef aus dem Urlaub zurückholen?
Verreisen oder zu Hause entspannen: Wer Urlaub hat, kann die Arbeit erst einmal hinter sich lassen. Doch kommt es dort auf einmal zu personellen Engpässen oder flattert plötzlich ein Großauftrag ins Haus, wäre die eigene Arbeitskraft im Unternehmen womöglich gern gesehen. Dann stellt sich die Frage: Können Arbeitgeber ihre Beschäftigten eigentlich aus dem bereits begonnenen Urlaub zurück in den Betrieb ordern, den Urlaub also nachträglich wieder streichen? Die klare Antwort

Siegfried Allert
27. Juni 20241 Min. Lesezeit


Bargeldzahlungen nur noch bis 10.000 Euro
Die EU hat eine Obergrenze von 10.000 Euro für Bargeldzahlungen beschlossen, um Geldwäsche zu bekämpfen. Die Regel tritt ab 2027 in Kraft und gilt nicht für Privatpersonen, es sei denn, eine der Parteien handelt beruflich. Mitgliedsstaaten können auch niedrigere Obergrenzen festlegen. In Deutschland gibt es bisher keine Bargeldgrenze, jedoch muss bei Beträgen über 10.000 Euro die Herkunft des Geldes nachgewiesen werden.

Siegfried Allert
6. Juni 20241 Min. Lesezeit
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